Schulstiftung im Bistum Osnabrück

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Interview mit Frau Müller-Belzer Drucken E-Mail

Frau Müller-Belzer
K: Frau Müller-Belzer, wie lange machen Sie den Kneifer schon?

M-B: Ich habe die AG 1991 von Frau Bugiel übernommen.

K: Damals war “Der Kneifer” noch eine Schülerzeitung - heute betonen Sie, dass es sich um eine Schulzeitung handelt. Wo ist der Unterschied?

M-B: Eine Schülerzeitung liegt ausschließlich in der Verantwortung von Schülern mit Unterstützung einer Lehrperson - doch die freiwilligen Mitarbeiter (man traf sich nachmittags) wurden immer weniger, so dass wir 1993 entschieden haben, die Verantwortung in die Hände der Schule zu geben. Das heißt, dass ich die Beiträge von Schülern und Kollegen sammele, Photos mache und die Zeitung zusammenstelle, das Kneifer-Team pflegt die Kontakte zu den Werbepartnern und Schülern.

K: Wie lange sitzen Sie an so einer Schulzeitung?

M-B: Eigentlich kann ich die Stunden kaum zählen, da ich an mehreren Abenden in der Woche stundenlang am PC sitze, um am “Kneifer” zu feilen. Es ist richtig zu meinem Hobby geworden, deshalb investiere ich gerne so viel Zeit.

K: Wie viele Kneifer sind insgesamt - in den 20 Jahren - erschienen?

M-B: Dieser hier ist der 61. Wir haben von allen Ausgaben ein Exemplar archiviert. Die Entwicklung der Zeitung ist schon interessant - die Technik macht heutzutage vieles möglich.

K: Wie geht die Herstellung vor sich?

M-B: Zunächst müssen erst einmal 72 Seiten inhaltlich gefüllt, dann getippt und “gestylt” werden. Danach brenne ich sie auf eine CD und bringe sie zur Firma Eberhard in Ihrhove, mit der wir seit über 10 Jahren zusammen arbeiten. Dort werden jeweils 4 Seiten in einem aufwändigen Verfahren auf einen großen Film gebracht, dann alles gedruckt, geschnitten, gelegt, geheftet - und das ganze in fast 1000facher Ausfertigung. Nach knapp 14 Tagen liegen die Hefte druck-frisch vor.

K: Wie sieht das mit den Kosten aus?

M-B: Der Kneifer trägt sich selber. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir viele Werbepartner haben (einige bereits seit vielen Jahren!), die im Kneifer eine Anzeige schalten und uns dafür Geld bezahlen. Die 0,70 Euro, die die Schüler pro Heft bezahlen, machen nur einen Teil der Herstellungskosten aus. Ein bisschen Geld bleibt immer übrig, für das wir dann Preise oder ähnliches kaufen. Die Firmen, für die wir werben dürfen, sind übrigens auf der MS-Homepage (www.michaelschule.de - Medienpräsenz - Schulzeitung - Werbepartner) aufgelistet.

K: Wie viele Schüler kaufen den Kneifer regelmäßig?

M-B: So im Schnitt 800. Das ist eine stolze Zahl bei 1000 Schülern - immerhin sind auch mehrere Geschwisterkinder darunter. So lohnt sich die Arbeit! Ich hoffe, es bleibt so. Wichtig ist, dass weiterhin Beiträge aus der Schülerschaft kommen und die Einnahmen nicht zurück gehen.

K: Das hoffen wir auch! Weiterhin viel Erfolg!


Diese Interview erschien 2004 im Jubiläums-Kneifer.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Februar 2010 )
 
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